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Verein zur Förderung der wissenschaftlichen Zahnheilkunde in Bayern e.V.

1.Winterfortbildung Kitzbühel

Eröffnet wurde die mit 13 Fortbildungspunkten bewertete Veranstaltung durch den 1. Vorsitzenden des Vereins, Herrn Prof. Dr. Dr. Karl Andreas Schlegel. Sein besonderer Dank galt allen Teilnehmern und Referenten, die sich auf den Weg nach Kitzbühel machten, um in geselliger, kollegialer Runde an der Premiere teilzunehmen, sowie der Firma Henry Schein für die finanzielle Unterstützung.
Die Premiere der Winterfortbildung des Vereins zur Förderung der wissenschaftlichen Zahnheilkunde in Bayern (VFwZ), zu der sich knapp 30 Teilnehmer meldeten, fand vom 31. Januar bis zum 03.Februar 2013 im malerischen Kitzbühel in Tirol statt.

Abb-1Herr Prof. Dr. Ch. Benz, Präsident der BLZK und ex officio Vorstandsmitglied des VfwZ startete das vielfältige Programm mit einem informativen, unterhaltsamen Vortrag über das Alter und seinen Einfluss auf zahnärztliche Behandlungen, indem unter anderem die Bedeutung der häuslichen Mundhygiene im Alter, der Prophylaxe und der Prävention sowohl anhand von Zahlen als auch durch Beispiele aus dem wahren Leben anschaulich verdeutlicht wurde. „Haben Sie schon einmal versucht, Ihre Praxis mit „alten“ Augen zu betrachten? Ist Ihre Praxis barrierefrei, ausreichend vom Platzangebot und genügend beleuchtet?“, um nur einige der relevanten Fragen aus dem Praxisalltag aufzuführen.

Der Nachmittag wurde von allen genutzt, um das winterliche Tiroler Umfeld zu genießen, im exzellenten Spa des Hotels Kitzhof zu verweilen oder sich mit Kollegen und Familie vor dem Kamin auszutauschen.

„Stimmt, da war doch mal was“, dachte sich der ein oder andere Teilnehmer am späten Nachmittag bei der interessanten, mit spannenden Bildern belegten Zusammenstellung der Zeichen internistischer Erkrankungen in der Mundhöhle durch Frau Prof. Dr. A. Schmidt-Westhausen, Leiterin der Abteilung Oralchirurgie der Charite Berlin. Sowohl häufige Erkrankungen wie Candidiasis als auch gefühlt zum Staatsexamen Zahnmedizin zum letzten Mal vernommene Syndrome wie das Fuchs-Steven-Johnson-Syndrom wurden beleuchtet.

In einem pharmakologischen Rundgang veranschaulichte Herr Prof. Dr. Dr. B. Al-Nawas, leitender Oberarzt der MKG-Chirurgie in Mainz, in seiner gewohnt charmanten Art den aktuellen Stand in der Antibiotika-Therapie. Die take home message dieses Vortrags „hit them hard and short“ bleibt sicher allen Kollegen im Gedächtnis. Auch das heiße Thema der Endoprothesen wurde heftig diskutiert.

Bei einem gemeinsamen Abendessen und einem Gläschen Wein ließ man das Gehörte Revue passieren und den Tag ausklingen.

Der nächste Tag wurde eingeleitet mit einem informativen, lehrreichen Beitrag von Herrn Dr. Dr. Ph. Stockmann, MKG-Chirurgie der Universität Erlangen-Nürnberg über Bisphosphonate und der Darstellung des Erlanger Therapiekonzeptes, bei der die Hauptrolle die Lebenserwartung des Patienten spielt. Mit Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen ist indikationsabhängig ein konservatives oder chirurgisches Vorgehen auszuwählen.

Abb-2Nach dem Motto „ran an die Puppen“ demonstrierten die Oberärzte Dr. M. St. Pierre und Dr. G. Breuer der anästhesiologischen Klinik der Universität Erlangen am nächsten Nachmittag nach einer interaktiven theoretischen Einführung den momentanen Stand der Behandlung von Notfällen, speziell in der zahnärztlichen Praxis. Hilfsmittel wie das MAD (Mucosal Atomisation Device) oder der Anapen ermöglichen die Unterbrechung eines Krampfanfalls bzw. einer Anaphylaxie ohne das Legen eines i.V.-Zugangs.

Last but not least erläuterte am Samstag Herr Prof. Dr. Riegl vom Institut für Management im Gesundheitsdienst in Augsburg das Thema Patientenbindung. „Was macht Sie und Ihre Praxis einzigartig, unverzichtbar und unaustauschbar?“Aufgrund der lebhaften Darstellung dieses praxisrelevanten Themas und der wertvollen Tipps für die Praxis wurde Prof. Riegl mit Fragen überhäuft und es fand im Anschluss an den Vortrag eine rege Diskussion statt.

Ein Highlight dieses Wochenendes stellte sicherlich der unvergessliche Hüttenabend am Samstagabend dar. Bereits die Anreise zur Toni Alm mit einer ganzen Karawane Skidoos sorgte schon für Stimmung in der Truppe. Auf der Alm wurden bis in die Nacht ausgiebig gelacht, getanzt, bestehende Kontakte unter den Vereinsmitgliedern gepflegt und neue Verbindungen geknüpft. Auch die Referenten standen außerhalb ihrer „Dienstzeit“ gerne Rede und Antwort, damit auch wirklich die letzte offene Frage geklärt werden konnte, was nicht zuletzt durch den kleinen, familiären Kreis möglich wurde.

Dem Vorstand des VFwZ gebührt ein großer Dank für die perfekte Organisation dieser gelungenen Veranstaltung. Weiter so! Die ersten Anmeldungen für die 2. Winterfortbildung 2014 wurden bereits im Hotel Kitzhof vorgenommen.

Anmeldungen sowohl für die 2. Winterfortbildung 2014 im Kitzhof in Kitzbühel als auch für die erste Sommerfortbildung des VFwZ vom 12.-13. Juli 2013 in Seeon nimmt Frau Renate Gräfin Beissel von Gymnich von der Geschäftsstelle des VFwZ dankenswerterweise ab sofort entgegen (www.vfwz.de).

Dr. Sabine Falk, München

Abbildung 1: Der Präsident der BLZK Herr Prof. Benz der das Programm mit einem Vortrag zum Thema Alterszahnheilkunde bereicherte
Abbildung 2: Die Kursteilnehmer während des praktischen Notfallkurses

1. Winterfortbildung Kitzbühel

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